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13. Mai 2008
Schutz vor Mücken: Es gibt auch umweltverträglichere Methoden


Frankfurt - Im Kampf gegen Mücken setzen viele Geplagte auf chemische Mittel wie Autan. Die Verbraucher Initiative weist aber darauf hin, dass es auch umweltverträglichere Methoden gibt, sich die Plagegeister vom Hals zu halten. Fliegengitter halten die Stechmücken aus der Wohnung. Einen Dauereinsatz von Elektroverdampfern auf Pyrethroid-Basis halten die Verbraucherschützer in schlecht belüfteten Räumen für bedenklich und empfehlen vor allem im Kinderzimmer Moskitonetze als bessere Alternative.

Zur Vorbeugung raten sie, Wassertonnen und -reservoirs gut abzudecken sowie offene Regentonnen mindestens alle zwei Wochen leer laufen zu lassen. Einige Tropfen Spülmittel in der Regentonne hielten die Mückenvermehrung in Schach. Zur Mückenabwehr hätten sich ätherische Öle wie Sandelholz und Anis beziehungsweise Mischungen aus Essig und Zitronenöl, Eukalyptusöl, Nelkenöl, Zimtöl oder Lavendelessenz bewährt, hieß es.

Auf Balkon und Terrasse sollten Töpfe mit Tomatenpflanzen, Katzenminze, Geranien und Lavendel platziert werden. Auch mit Gewürznelken gespickte Zitronen oder Orangen schreckt Mücken ab, wie die Verbraucherzentrale weiter empfiehlt. Da Schweiß Mücken anziehe, trage Duschen vor dem Schlafen zu einer ruhigeren Nachtruhe bei. Die Insekten mögen keinen Luftzug, deshalb sollte das Fenster nachts offen bleiben.






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