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13. Mai 2007

Datenspionage im Namen der Terrorismus-Bekämpfung



München - Derzeit ist die Überwachung privater Daten im Internet zur Verbrechensbekämpfung und Strafverfolgung Dauerthema in den Medien. Insbesondere im Kampf gegen Terrorismus sind digitale Fahndungsmethoden durch Sicherheitsbehörden im Gespräch. Doch werden dieser Methode höchst wahrscheinlich auch Unschuldige zum Opfer. Für unbescholtene PC-Nutzer gibt es jedoch keinen Grund, Überwachungsmaßnahmen - durch wen auch immer -hinzunehmen. So sieht es zumindest der Sicherheitsanbieter SecurStar, der eine breite Produktpalette im Bereich Festplatten-Verschlüsselungssoftware und Computer-Security bereit hält.

Ob Inhalte der E-Mail-Kommunikation oder besuchter Websites, Verbindungs- oder Profildaten - es wird bereits mehr erfasst, überprüft und gespeichert als den meisten Anwendern bewusst ist. Und diese Entwicklung droht sich weiter fortzusetzen. Aktuelle umstrittene Gesetzesentwürfe sehen vor, dass Rechner zur Gefahrenabwehr heimlich unter die Lupe genommen werden können. Sicherheitsdienste entwickeln Spionageprogramme, durch deren Einsatz der Nutzer im Unterschied zu einer „Hausdurchsuchung“ (Online-Razzia) nichts von der Durchleuchtung bemerkt.

Diese Maßnahmen dienen zwar der Verbrechensbekämpfung, sie können aber auch Unschuldige treffen. SecurStar tritt diesen Lauschangriff-Ambitionen des Staates daher mit einem Arsenal an Produkten - DriveCrypt zur Verschlüsselung von Festplatten und der Unterbringung geheimer Daten in WAVE-Dateien, SecurWall und SecurSurf für das anonyme Surfen im Internet und PhoneCrypt gegen Handy-Spionage - entgegen. So können sich auch Unschuldige vor der staatlichen Neugierde schützen. (dg)


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