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13. Februar 2007

Karneval im Endstadium: Finger weg vom Steuer



Bonn - Alkohol und Autofahren gehören nicht zusammen: Vor den närrischen Tagen hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee dazu aufgerufen, in der Karnevalszeit lieber Bus und Bahn oder ein Taxi zu benutzen. «Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt», sagte der SPD-Politiker am Dienstag bei der Vorstellung der neuen Plakat-Kampagne der Deutschen Verkehrswacht gegen Alkohol im Straßenverkehr.

Mit der Aktion wollen Bundesregierung und Verkehrswacht deutlich auf die Gefahren hinweisen: Die Ursache für fast jeden neunten Verkehrstoten in Deutschland sei auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. «Besonders Fahranfänger sind überdurchschnittlich häufig an schweren Unfällen beteiligt», sagte Tiefensee. Der Minister appellierte auch an die zuständigen Polizeibehörden, vor allem während der Karnevalstage verstärkt Alkoholkontrollen durchzuführen.

Damit die Freude an Karneval ungetrübt bleibt, gibt die Verkehrswacht einige Tipps: Generell sollten Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln bevorzugt werden. Wer zusammen mit anderen feiern wolle, sollte vorher festlegen, wer zurückfahre. Mit der Aktion wollen Bundesregierung und Verkehrswacht deutlich auf die Gefahren hinweisen: Die Ursache für fast jeden neunten Verkehrstoten in Deutschland sei auf Alkohol am Steuer zurückzuführen. «Besonders Fahranfänger sind überdurchschnittlich häufig an schweren Unfällen beteiligt», sagte Tiefensee. Der Minister appellierte auch an die zuständigen Polizeibehörden, vor allem während der Karnevalstage verstärkt Alkoholkontrollen durchzuführen.

Für alle Fahrer gelte: Finger weg vom Alkohol. Schon 0,2 Promille beeinträchtigten die Fahrtüchtigkeit, beispielsweise durch das Nachlassen von Konzentration und Sehvermögen. Ab 0,3 Promille drohen laut Verkehrswacht Geldstrafen, Führerscheinentzug, Punkte und gegebenenfalls eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), wenn der Fahrer einen Fahrfehler begeht oder fahruntüchtig ist. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille. Wer damit erwischt wird, muss mit einer Geldbuße, Fahrverbot, Punkten und im Wiederholungsfall einer MPU rechnen.

«Weder Promilletester noch Promillerechner geben zuverlässig Auskunft über die tatsächliche Alkoholkonzentration im Blut», warnt die Verkehrswacht. Keine Hilfe nach dem einen Gläschen bieten vermeintliche Promillekiller wie koffeinhaltige Getränke. «Sie pushen zwar kurz, reduzieren aber nicht den Alkohol im Blut.» Hege ein Beifahrer den Verdacht, dass der Fahrer etwas getrunken habe, sollte er ihn unbedingt am Fahren hindern. (rz)


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