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München (dhg) - Die Verbraucherzentrale Bayern warnt derzeit vor gefälschten E-Mails, in denen Postbank- und Deutsche-Bank-Kunden aufgefordert werden, ihre persönlichen Kennwörter preiszugeben. Es handelt sich hier um so genanntes "Phishing". Das heißt, dass illegal und systematisch Kundenkennwörter ausgespäht werden.
Besonders tückisch ist, dass das potentielle Opfer aufgerufen wird, einem Link auf eine täuschend echte Internetseite der Postbank zu folgen. Dort soll der Betroffene seine Kundendaten, die PIN und eine unverbrauchte TAN eingeben. Mit diesen Informationen können Betrüger jederzeit eine Überweisung veranlassen.
Als fadenscheinige Begründung für die Eingabe der Daten wird eine angebliche "Steigerung der Sicherheit für unsere Kunden" angeführt. Auffällig bei den E-Mails sind viele grammatikalische Fehler. Sie rühren vermutlich von einer automatischen Übersetzung her. Jurist Markus Saller von der Verbraucherzentrale Bayern rät eindringlich, diese E-Mail sofort unwiderruflich zu löschen.
"Keinesfalls sollte der angegebene Link aufgerufen werden, da sonst die zusätzliche Gefahr besteht, dass die eigenen Interneteinstellungen manipuliert werden", so der Verbraucherschützer. In der Folge würde jemand unbemerkt jedes Mal auf die gefälschte Seite der Internet-Betrüger umgeleitet, sobald er sein Online-Konto aufrufen möchte.
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