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Stuttgart (dhg) - Allein die Kritik von Verbraucherschützern kann schon mal erfolgreich sein. Denn nachdem die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg den Service Provider debitel in der vergangenen Woche wegen einer unzulässigen Vertragserweiterung kritisiert hatte, will das Unternehmen nun das neue, kostenpflichtige Servicepaket, das ihre Kunden automatisch erhalten und zahlen sollten, abschalten und lastgeschriebene Beträge wieder gut schreiben.
debitel hat damit unmittelbar auf die Meldung der Verbraucherzentrale über die unzulässige automatische Vertragserweiterung reagiert und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt, die ihren Kunden bei der Postkartenaktion zum ServicePlus-Paket entstanden sind. Das Service-Paket soll nun wieder abgeschaltet und bereits erfolgte Zahlungen zurückerstattet werden, ohne dass die Kunden Widerspruch einlegen oder eine Meldung an den Anbieter machen müssen.
Nach Ansicht der Verbraucherzentrale bestand keine gültige Vertragsgrundlage zur Berechnung der Pauschalen. Kunden des Mobilfunkanbieters debitel, die seit Mai 1,95 oder 2,95 Euro für ein Service-Paket auf ihrer Mobilfunkrechnung ausgewiesen bekommen haben, sollten nun prüfen, ob der Betrag zurückerstattet wird. Nur Kunden, die das ServicePlus-Paket weiter nutzen möchten und ausdrücklich um dessen Freischaltung bitten, müssen die Berechnung in Zukunft akzeptieren.
Aus Sicht der Verbraucherzentrale handelt es sich bei dem Angebot allerdings um Leistungen, die so selten benötigt werden, dass es wenig Sinn macht, eine monatliche Pauschale dafür zu bezahlen.
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