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Göttingen (dhg) - Wie die Europäische Union gestern verlauten ließ, sind die Gebühren für Handygespräche im Ausland - auch Roaming genannt - sehr hoch. Minutenpreise von einem Euro und mehr sind dabei für Telefonate aus den europäischen Urlaubszielen nach Deutschland keine Seltenheit. Gerade in der Ferienzeit kann dies für viele Urlauber ein böses Erwachen bedeuten, nämlich dann, wenn sie nach ihrem Urlaub die Mobilfunkrechnung in den Händen halten.
Dabei ist es doch eigentlich relativ einfach, die eigene Roaming-Rechnung zu minimieren. "Vor dem Reiseantritt sollte man sich über die jeweiligen Netzbetreiber im Zielland informieren. Per manueller Netzwahl kann man sich dann nach dem Grenzübertritt in das günstigste Netz einloggen und so bis zu 50 Prozent sparen", rät Martin Müller vom Online-Magazin teltarif.de.
Des Weiteren sollte auch vor der Reise daran gedacht werden, die automatische Rufumleitung auf die Mobilbox, zum Beispiel bei Nichterreichbarkeit, zu deaktivieren. Auf diesem Weg spart man die doppelten Roamingkosten, die durch die Verbindung aus Deutschland zum Handy im Ausland und anschließende Umleitung zurück auf die Mailbox in Deutschland entstehen. "Eine kurze Nachricht kann auf diese Weise schnell mehrere Euro kosten", sagt Müller.
Einen letzten Tipp gibt Telefonexperte Martin Müller den Urlaubern noch mit auf den Weg: "Ein kurzer Gruß nach Hause sollte am besten als SMS verschickt werden. Das ist aus dem Ausland günstiger als ein kurzes Gespräch mit dem Handy."
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