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Göttingen (dhg) - Als kostengünstige Alternative zu den hohen Roaming-Gebühren im Ausland wird oft die Anschaffung von ausländischen Prepaid-Karten empfohlen. Doch für wen lohnt sich die Anschaffung?
"Der große Vorteil einer ausländischen Prepaid-Karte ist, dass für ankommende Gespräche, zum Beispiel in Europa, keine Kosten anfallen. Man ist also ohne eigene Kosten aus der Heimat erreichbar", erläutert Martin Müller vom Online-Magazin teltarif.de. Ob sich der Kauf einer ausländischen Prepaid-Karte lohnt, hängt vom eigenen Telefonverhalten und vom jeweiligen Kartenpreis ab.
Bei einigen Karten entspricht der Kaufpreis dem Gesprächsguthaben, wie zum Beispiel in Dänemark. Hier kann sich der Kauf sogar auch bereits bei einem einmaligen Besuch und einigen wenigen Telefonaten lohnen. Ist man hingegen regelmäßig in einem Land, kann auch der Kauf einer teureren Prepaid-Karte in Betracht gezogen werden.
"Prepaid-Karten mit einem hohen Anschlusspreis haben auf der anderen Seite zumeist den Vorteil, dass man auch geringe Beträge aufladen darf und das aufgeladene Guthaben länger gültig ist als bei den Schnäppchenangeboten", erklärt Müller. Für Gespräche nach Deutschland sollten die Preise der ausländischen Prepaid-Karten mit den Roamingtarifen verglichen werden. In den meisten Fällen sind auch hier die Preise der Prepaid-Karte aus dem Gastland und vor allem die Taktung günstiger.
Genutzt werden kann die ausländische Prepaid-Karte mit jedem freigeschalteten Handy, also solchen Geräten, die keine SIM-Kartensperre für fremde Karten haben.
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