Hamburg (dhg) - Als Wettbörse im Internet ist mybet.com schon mehrfach ausgezeichnet worden und hat sich einen Platz unter den wichtigsten Wettbörsen im Netz gesichert. Nun strebt mybet.com in ein anderes Medium - das Fernsehen. Geplant ist, noch im zweiten Halbjahr 2005 mit einem eigenen Wettkanal Deutschlands Wohnzimmer zu erreichen, wo dann die Beteiligung an Wetten per Fernbedienung möglich sein soll. Vor allem mit Sportwetten möchte der Anbieter sein künftiges Programm spicken.
"Wir stehen zurzeit im Gespräch mit mehreren potenziellen Partnern", kommentierte mybet.com-Geschäftsführer Christopher Gauci die heutige Ankündigung. "Schon bald sind wir in der Lage, gemeinsam mit einem potenten Fernsehsender unsere Wettservices neben dem Internet auch im - dem nach wie vor wichtigsten Medium anzubieten."
Um den Anreiz für die Wetten im Fernsehen zu erhöhen, sollen die Inhalte mit dem laufenden Programm verbunden werden. Bleiben sollen auch im Fernsehen das übersichtliche Angebot, die einfache Bedienbarkeit und die Möglichkeit individueller Wetten - unabhängig von Buchmachern, die die Quote bestimmen. Gewettet wird also auch am Fernsehschirm gegen andere Wettfreunde.
mybet.com liegt mit der Ausdehnung seines Angebotes über mehrere Kanäle voll im Trend. Selbst der Schiedsrichterskandal im deutschen Fußball konnte den Boom der Sportwetten nicht stoppen. Belegt wird diese Entwicklung auch über nackte Zahlen: Gaben die Deutschen 2004 noch 800 Millionen Euro für Wetteinsätze aus, so rechnen Experten damit, dass sich dieser Betrag für das laufende Jahr um 25 Prozent erhöhen wird. Nicht ganz unschuldig an der Entwicklung werden wohl auch die Sportereignisse im eigenen Land sein: Der diesjährige Confederations Cup und die WM 2006.
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