Kultusminister nehmen sich dem Lehrer-Mobbing im Internet an
veröffentlicht am 12.06.2007

Die Kultusminister der Bundesländer haben den Lehrern im Kampf gegen Internet-Mobbing Hilfe zugesagt. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner, sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Wir lassen Pädagogen in dieser Frage selbstverständlich nicht allein.» An diesem Donnerstag träfen die Lehrerverbände zu einem Gespräch mit den Kultusministern zusammen. «Dabei können wir gern auch über das Thema Lehrer-Mobbing im Internet beraten.»
Osnabrück - Die Kultusminister der Bundesländer haben den Lehrern im Kampf gegen Internet-Mobbing Hilfe zugesagt. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner, sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Wir lassen Pädagogen in dieser Frage selbstverständlich nicht allein.» An diesem Donnerstag träfen die Lehrerverbände zu einem Gespräch mit den Kultusministern zusammen. «Dabei können wir gern auch über das Thema Lehrer-Mobbing im Internet beraten.»
Zöllner verwies darauf, dass bundeseinheitliche Regelungen wenig Sinn machten. Die Fälle stellten sich sehr unterschiedlich dar. In Berlin zum Beispiel berieten Juristen der Senatsverwaltung betroffene Lehrer.
Der Deutsche Philologenverband hatte zuvor von Hinrichtungsvideos, Pornomontagen und Drohungen gegen Lehrer im Internet berichtet. «Inzwischen gibt es in Deutschland wohl keine weiterführende Schule mehr, die nicht schon negative Bekanntschaft mit dieser neuen Tendenz, Lehrer anonym im Internet zu mobben, gemacht hat», erklärte der Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger in Berlin.
(© AP)



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