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Montag, der 12. Juni 2006
Software in drei Schritten lokalisieren





Bedburg - Die Sprachbarriere ist zugleich auch eine Verdienstblockade. Wer seine Software nur im deutschen Markt anbietet, ignoriert zugleich zig Millionen potenzielle Kunden in anderen Ländern. Das Problem: Diese Kunden sprechen kein Deutsch, sondern Englisch, Französisch Spanisch oder gar Chinesisch. Der Sisulizer macht das Übersetzen und die Lokalisierung zu einem Kinderspiel.

Wer global denkt, stellt seine Software am besten gleich in mehreren Sprachversionen zur Verfügung. Auf diese Weise lässt sich die Anzahl potenzieller Kunden auf ganz simple Weise vervielfachen - der Umsatz wächst entsprechend mit. Bei der Lokalisierung stoßen die Software-Entwickler bislang immer wieder auf ein echtes Sicherheitsproblem. Sie müssten den kompletten Quellcode an die meist externen Übersetzer weiterreichen - und geben so ihr ganzes Werk aus der Hand.

Der Sisulizer ist in diesem Umfeld eine echte Hilfe. Das Programm führt den Software-Entwickler in nur drei Schritten von der deutschen zur mehrsprachigen Version, ohne dass dabei der Quellcode das Haus verlassen muss. Renate Reinartz, Geschäftsführerin der Sisulizer Ltd & Co KG: "Die meisten Software-Entwickler verzichten auf eine Lokalisierung, weil sie glauben, dass es viel zu kompliziert sei. Mit dem Sisulizer ist das Lokalisieren so einfach, dass sich jeder hinterher fragt, warum er das nicht schon viel eher ausprobiert hat."

1. Projekt scannen: Sisulizer übernimmt die zu übersetzenden Texte direkt aus Binärprogrammen, die z.B. mit C++, Delphi und Visual C++ erstellt wurden. Auch Visual Basic Programme, Java-Module und .NET-Assemblies sind für Sisulizer kein Problem. Weitere unterstützte Formate sind XLIFF, XML und HTML. Selbst Datenbanken und Programme für Windows Mobile kann Sisulizer als Quelle für Textübersetzungen verwenden - womit die Liste noch lange nicht komplett ist.

Der Benutzer bestimmt selbst, welche Ressourcen er gerne übersetzen möchte - darunter Menüs, Dialoge, Strings und andere Textelemente. Am Ende steht eine Auswahl der reinen Texte, die es zu übersetzen gilt. Der Vorteil: Der Übersetzer bekommt tatsächlich nur die Wörter zu Gesicht, mit denen er auch arbeiten muss.

2. Texte übersetzen: Ein Assistent hilft dabei, sämtliche Texte zusammen mit einer kostenlosen Sisulizer Translation Edition in eine einzelne Datei hineinzuschreiben. Die lässt sich dem Übersetzer übermitteln, der dann sofort mit seiner Arbeit beginnen kann. Er kann dabei auf alle Möglichkeiten des visuellen Editors vom Sisulizer zurückgreifen. Der Übersetzer sieht so den Text in den passenden Menüs oder Dialogen in einer WYSIWYG-Ansicht. Dies bescheunigt und vereinfacht die Übersetzung und Fehler durch zu lange oder unpassende Texte werden vermieden.

Jede einzelne Zeile in der Übersetzung lässt sich in der Arbeitsumgebung markieren, übersetzen und dann mit einem Status versehen. Vielleicht ist ein Satz ja schon fertig übersetzt, während ein anderer noch der Feinarbeit bedarf oder vielleicht von einer Fremd-Software mehr schlecht als recht in eine andere Sprache übertragen wurde.

3. Lokalisierte Version schreiben: Die vom Übersetzer angelieferten Texte werden vom Sisulizer ausgelesen und automatisch an die richtigen Stellen in die Programmdatei zurückgeschrieben - fertig ist die lokalisierte Software in der gewünschten, neuen Sprache. Sisulizer unterstützt dabei alle bekannten Sprachen - sogar solche mit einer Rechts-Links-Schreibrichtung.

Einmal übersetzte Texte merkt sich Sisulizer im Projekt und kann diese bei Programmupdates automatisch wieder verwenden. Doppelte Übersetzungen gehören so der Vergangenheit an. Sisulizers Translation Memory ermöglicht den Übersetzungsaustausch auch über Projektgrenzen hinweg.

Vom Sisulizer 1.0 steht eine kostenlose 30-Tage-Testversion mit deutscher Oberfläche für Windows XP oder 2000/2003 zum Download (20 MB) bereit. Sie erlaubt es, die Übersetzungshilfe gleich einmal am eigenen Projekt auszuprobieren. Begeisterte Kunden können anschließend die nicht eingeschränkte Vollversion erwerben die es in den Editionen Personal, Professional und Enterprise gibt. Die Einführungspreise bis zum 31. Juli 2006 liegen zwischen 122 Euro Netto (statt 245 Euro) und 1227 Euro Netto (statt 2454 Euro. Die Preise können je nach Dollarkurs leicht abweichen. (Typemania)



Donnerstag, 20. Nov. 2008







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