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12. Mai 2009
Artenschützer wollen Frösche vor Pilzerkrankung retten
Washington - Artenschützer in den USA, Panama und Mexiko haben eine Initiative gestartet, um die tödliche Bedrohung von Fröschen und anderen Amphibien durch eine Pilzerkrankung zu bannen. Das Projekt unter Führung der Smithsonian Institution will 1,5 Millionen Dollar sammeln, um ein wirksames Mittel gegen den aggressiven Chytrid-Pilz zu finden.
Die Geschwindigkeit, mit der sich dieser Pilz verbreitet, sei noch schlimmer als bislang befürchtet, sagte Karen Lips von der Universität Maryland. In den vergangenen 30 Jahren sind bereits 122 der rund 6.000 Amphibienarten ausgestorben, wobei der Chytrid-Pilz als Hauptursache gilt. Jetzt plant das Amphibian Rescue and Conservation Project eine Exkursion in einer Region von Panama, das als einziges Gebiet in Mittelamerika noch nicht von dem Pilz erfasst ist.

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