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FBI warnt vor neuem Spenden-Betrug per E-Mail
12. Januar 2006 - 22:21 Uhr

Washington DC - Die US-Bundespolizei FBI hat vor einer neuen Welle betrügerischer E-Mails gewarnt, die derzeit im Internet die Runde macht. Die E-Mails rufen zur finanziellen Unterstützung der Überlebenden des tragischen Minen-Unglücks in Sago, West Verginia, auf. Die Mails geben fälschlicherweise vor, vom einem Arzt des Krankenhauses zu stammen, wo die Überlebenden derzeit behandelt werden. Mit den Spenden sollen, so die falschen Mails, die Behandlungskosten der Opfer gegenfinanziert werden.

Das FBI nimmt die Betrugsmasche sehr ernst und arbeitet derzeit mit anderen Strafverfolgungsbehörden und Internet-Anbietern zusammen, um den Tätern hahbhaft zu werden. Die US-Bundespolizei fordert jeden Internet-Nutzer, der eine derartige E-Mail erhalten hat, dazu auf, das Internet Crime Complaint Center (IC3) zu kontaktieren.

Es ist im Übrigen nichts Neues, dass sich Kriminelle derartige Unglücke zu nutze machen, um ihre finanziellen Interessen zu befriedigen. Schon nach den Ereignissen um den 11. September 2001, der Tsunami-Katastrophe und dem Hurricane Katrina nutzten Betrüger die Hilfsbereitschaft der Internet-Nutzergemeinde aus und warben um Spenden, die aber nie ihrem vorgeblichen Zweck zugeführt wurden.



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