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Neue Abzocke: Mobile Payment ersetzt Dialer
11. Juli 2005 - 18:26 Uhr

Hannover (dhg) - Über 100 Euro Abo-Gebühren können im Monat zusammenkommen, wenn unaufmerksame Internet-Nutzer zwielichtige Web-Seiten besuchen. Während die Verbreitung von Internet-Dialern zurückgeht, nehmen alternative Zahlungsmethoden wie M-Payment-Systeme zu, berichtet das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe.

Hausaufgaben.de lockt etwa mit einem Drei-Tage-Vollzugang für nur einen Euro. Wer das Kleingedruckte nicht liest und seine Kontonummer angibt, schließt damit aber ein Monatsabonnement über 29,95 Euro ab, sofern er nicht binnen 72 Stunden kündigt. "Mit Internet-Dialern scheint sich nicht mehr so viel Geld verdienen zu lassen", erläutert c't-Redakteur Urs Mansmann. "Die verschärften Auflagen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zeigen ihre Wirkung, und die Anbieter steigen auf neue Zahlungsmethoden um."

Dazu zählt auch M-Payment, bei dem die Abrechnung über das Handy erfolgt. M steht dabei für Mobile. Einzelne Anbieter kassieren bis zu 9,99 Euro für drei Tage. Wer sich anmeldet und einen Code bestätigt, der per SMS kommt, hat einen Abo-Vertrag abgeschlossen. "Immerhin erhält der Kunde für jeden Buchungsvorgang eine SMS des Mobilfunkanbieters, die auch Informationen über die Kündigungsmöglicheiten enthält", so c't-Experte Urs Mansmann. "Die sollte man auf keinen Fall ignorieren."



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