James Bond-Regisseur Marc Forster hat sich unter anderem wegen Hauptdarsteller Daniel Craig für die Arbeit an dem neuen «007»-Film entschieden. Craig strahle große psychologische Tiefe und Komplexität aus und sei mit ein Grund gewesen, dass er schließlich für den Dreh von «Quantum of Solace» zugesagt habe, sagte Forster in einem Interview der Zeitung «SonntagsBlick». James Bond sei immer auch ein Killer, wurde Forster weiter zitiert.
Töten hinterlasse tiefe psychologische Spuren - in jedem Menschen. Er wolle mit dem Film zeigen, dass eine solche Person auch schwer gestört sein könne. «Bond ist also nicht nur ein Held», sagte Forster.
Der aus der Schweiz stammende Regisseur hätte «Quantum of Solace» gern in der Schweiz gedreht: «Würde die Seebühne mit dem Riesenauge auf dem Zürichsee stehen, hätten wir dort gefilmt.» Die Dreharbeiten fanden auf der Seebühne im österreichischen Bregenz statt.
