Stuttgart - Festplatten-Portis werden immer besser und günstiger. Doch der mobile Musikgenuss wäre nichts ohne Internet-Musik-Shops, mit deren Hilfe die bis zu 60 Gigabyte fassenden Festplatten der digitalen Geräte gefüttert werden können. Nach den ersten zaghaften Anfängen vor rund einem Jahr offerieren die Portale heute attraktive Ergänzungen zur heimischen CD-Sammlung.
Das Magazin " AUDIO" hat in seiner neuen Ausgabe vier aktuelle Festplatten-Portis sowie fünf Musik-Download-Shops einem Vergleichstest unterzogen. Testsieger bei den Geräten sind der iRiver H 320 und der Sony VGF-AP 1. Beide sind für ca. 400 Euro im Handel. Klanglich sind beide Player überragend, in der Handhabung sind sie aber durchaus unterschiedlich.
So überzeugt der iRiver H 320 mit satter Ausstattung und reichlich Zubehör, der Bedienkomfort ist aber verbesserungswürdig. Darüber hinaus bringt das Gerät keine eigene Software mit, die die Handhabung vereinfachen könnte. Auch Sonys VGF-AP 1 ist in punkto Bedienung gewöhnungsbedürftig. Dafür überzeugt das brillante Farbdisplay, welches Fotos und selbst Album-Cover wie in einem Mini-TV erstrahlen lässt.
Aber auch die weiteren Geräte Apples neuer iPod (320 Euro) sowie der iPod Photo (630 Euro) und die Medion Jukebox 220 (220 Euro) sind empfehlenswert. Insbesondere der Aldi-Porti von Medion ist eine hervorragende Alternative für den etwas schmaleren Geldbeutel.
Bei den Download-Shops führt an Apples iTunes Music Store fast kein Weg vorbei. Hier stimmen Preis und Service. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. Microsoft bietet einheitliche und vor allem günstige Preise für alle Tracks (0,99 Euro) und Alben (9,99 Euro). Ebenfalls überzeugt zeigten sich die Tester vom Sony Music Store. Der Shop bietet eine stattliche Titelauswahl, allerdings nur geeignet für Sony-Player. Alle anderen müssen den Umweg über eine gebrannte Audio-CD gehen.
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