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Berlin - Ärzte warnen davor, beim Fiebermessen ein Stirnthermometer zu verwenden: "An der Stirn ist die Temperatur nicht korrekt festzustellen", sagte Gerhard Gaedicke, Leiter der Klinik für allgemeine Pädiatrie an der Berliner Charité, dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe).
Auch Heinz Jarmatz, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Hausärzteverbands, rät von Stirnthermometern ab: "Vor allem bei kaltem Schweiß auf der Stirn entstehen erhebliche Messfehler." In Arztpraxen kämen Stirnthermometer daher kaum zum Einsatz. Dies wäre "viel zu ungenau", sagte Jarmatz.
Bei Patienten sind Stirnthermometer beliebt, weil sie einfach zu bedienen sind und ohne Unannehmlichkeiten in Sekundenschnelle ein Messergebnis liefern. Experten zufolge liefert aber allein die Messung im Po wirklich genaue Messdaten. "Das ist goldener Standard - zuhause wie in der Klinik", sagte Gaedicke.
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