Wien - Unglaublich, aber wahr: Die Österreicher fahren auf Werbe- SMS regelrecht ab. Denn einer Untersuchung des Marketing-Unternehmens "Data-sms-research.at" zufolge haben allein in der ersten Kalenderwoche 2005 78 Prozent der Österreicher, ihre Zustimmung zum Erhalt von SMS-Post gegeben. Weitere 6 Prozent lesen, speichern und senden derartige Short-Messages sogar weiter.
Dabei kristallieren sich bei Männern und Frauen einige Unterschiede heraus. Denn Männer (80 Prozent) lesen die Werbebotschaften zwar ein wenig öfter als Frauen (77 Prozent). Das Bedürfnis, Werbe-SMS aber auch weiter zu versenden, ist bei Frauen mit rund 6 Prozent mehr als 3 mal so hoch wie bei Männern (2 Prozent). Frauen sind aber auch schneller am Abzug, wenn es um das Löschen derartiger Werbung geht.
Bei den Jugendlichen (15 bis 19 Jahre) wird im wesentlichen entweder nur gelesen (78 Prozent), oder gelöscht, ohne zu lesen (16 Prozent). Speichern oder Weiterleiten kommt für die Kiddies nicht in Frage. Vielleicht deshalb, weil in dieser Altersgruppe faktisch schon jeder eine Werbe-SMS erhalten. Dafür bescheren die 20- bis 49-Jährigen der Werbe-Industrie glückliche Momente. Denn in dieser Altersgruppe kommt die Werbeform am intensivsten an: Hier werden in 86 bis 90 Prozent der Fälle Werbe-SMS aktiv wahrgenommen - sprich gelesen, gespeichert und weitergeleitet.
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