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Portale für Sexkontakte weiter auf dem Vormarsch
11. Januar 2005 - 08:08 Uhr

Wien - Wie Pilze schießen in letzter Zeit Kontaktmärkte aus dem Boden. In großen Lettern steht da zu lesen, Tausende Kontakte gratis --- Finden Sie Ihren Traumpartner --- Bei uns 100% real usw. Alle die sich schon mit dieser Thematik beschäftigt haben, wissen nur zu gut, dass oft nur leere Versprechungen hinter diesen groß aufgemachten Kampagnen stehen. In Wahrheit wird betrogen und gelogen auf Teufel komm raus um E-Mail-Adressen zu erhalten oder drittklassige Ware überteuert an Mann oder Frau zu bringen.

Durch diesen Umstand und die Mündigkeit der Benutzer zeichnet sich ein Trend ab, im Web für diese Art von Service zu bezahlen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Anbieter bietet auch adäquate Dienstleistungen für die Beträge, die er einstreift. Meistens wird hier aus lauter Geldgier wenig Rücksicht auf die Kunden genommen. Schamlos wird man abgezockt und das Bedürfnis einen Ausweg aus der Einsamkeit zu finden beziehungsweise die eigenen erotischen Fantasien mit Gleichgesinnten auszuleben wird kaum oder gar nicht befriedigt.

Seit zwei Jahren gibt es allerdings ein positives Beispiel - und zwar aus Österreich. Unter dem vielsagenden Namen Verkehrsinsel hat sich eines der exklusivsten und technisch hochwertigsten Portale auch zu einem der meistbesuchten entwickelt. Trotz gar nicht so niedriger Mitgliedsbeiträge konnte sich die Plattform am Markt behaupten und schaffte es wohl gerade aus diesem Grund, eine komplett andere Publikumsstruktur zu bilden als es bei anderen Mitbewerbern der Fall ist.

"Unser Publikum setzt sich hauptsächlich aus dem mittleren bis gehobenen Management zusammen und der Anteil der selbstständig Berufstätigen steigt rasant", so eine Unternehmenssprecherin. "Dadurch herrscht bei uns hohes Niveau was wiederum bedingt, dass sehr viele Frauen und Paare zu unseren Fans gehören", so die Sprecherin weiter. Tatsächlich zählt die Verkehrsinsel mehr Frauen und Paare zu seinen Mitgliedern als Männer, was so gar nicht dem allgemeinen Trend des Generes entspricht.

Das Fazit ist jedenfalls, dass sich das amerikanische Denken zumindest in der Branche Internet durchsetzt. Was nichts kostet ist nichts wert und das Bessere ist der Feind des Guten, egal ob damit nun Kosten verbunden sind oder nicht.



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Donnerstag, 20. Nov. 2008







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