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Bewerbungen: Online-Formulare aussichtsreicher als Papiermappen
11. Januar 2005 - 08:00 Uhr

Köln - Die meisten Firmen nehmen Bewerbungen auf eine Stelle am liebsten in einem Online-Formular entgegen, aber die meisten Bewerber verschicken ihre Unterlagen lieber in Papierform mit der Post. Diese Diskrepanz deckt die aktuelle Studie "Trendbarometer Personalwesen" auf, die der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco, zusammen mit der Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de vorgestellt hat.

Laut Studie bevorzugen 60 Prozent der Unternehmen Bewerbungen als strukturiertes Online-Formular entweder von der eigenen Homepage oder von einer Online-Stellenbörse. Diese Art der Bewerbung wird jedoch nur von einem Viertel der Stellensuchenden genutzt. Hingegen verschicken 80 Prozent der Kandidaten ihre Bewerbung am liebsten in traditioneller Form mit der gelben Post.

Die gern verwendete elektronische Post taugt als Kompromiss nicht, hat die Studie von eco-Verband und stellenanzeigen.de herausgefunden. Zwar sind 58 Prozent der Unternehmen bereit, Bewerbungen als E-Mails entgegenzunehmen. Aber nur 27 Prozent der Stellensuchenden vertrauen ihre Bewerbung der elektronischen Postzustellung an, hat die Studie zutage gefördert.

"Die Wirtschaft stellt sich mehr und mehr darauf ein, Bewerbungen in strukturierter und vor allem elektronischer Form entgegenzunehmen, weil damit die Bearbeitung besonders effizient möglich ist. Leider glauben aber viele Stellensuchende immer noch, mit einer schriftlichen Bewerbungsmappe bessere Chancen zu haben. Insbesondere bei großen Konzernen ist häufig das Gegenteil der Fall: Wer sich per Online-Formular bewirbt, hat die besten Aussichten, die gewünschte Stelle zu erhalten, wenn die sonstigen Voraussetzungen stimmen", erklärt Michael Weideneder, Leiter des Arbeitskreises E-Recruiting bei eco.

Rund die Hälfte der Personalleiter in Deutschland erwartet für dieses Jahr wieder mehr Neueinstellungen als Entlassungen, hat die Studie ergeben. Bewerben - aber richtig - lohnt sich also!



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Donnerstag, 20. Nov. 2008







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