Ihr Standort: Home Digital Online
 
 
 


10. November 2006

RFID wird auch für Mittelständler interessant



Bonn - Die Funktechnologie RFID - Radio Frequency Identification - wird für mittelständische Unternehmen zum wichtigen Thema. Firmen sollten sich deshalb jetzt über Technik und Einsatzmöglichkeiten informieren. Darauf weist die nordrhein-westfälische Landesinitiative "secure-it.nrw" am Freitag hin.

Für Firmen stecken in der Funktechnik RFID viele neue Anwendungsmöglichkeiten: Hersteller optimieren durch das Anbringen kleiner Chips (Transponder oder Tags genannt) an ihren Produkten das Warenmanagement, Verwaltungen verstärken mit Chipkarten die Zutrittskontrolle, Händler schützen ihre Waren besser vor Diebstahl. Im Jahr 2005 wurden weltweit 600 Millionen RFID-Tags verkauft.

Für das Jahr 2006 rechnen Marktforscher bereits mit der doppelten Menge. "Jetzt wird RFID auch für viele kleine und mittlere Unternehmen zum wichtigen Thema", prognostiziert Thomas Faber, Leiter der vom nordrhein-westfälischen Innovationsministerium getragenen Landesinitiative "secure-it.nrw". Er rät Firmen deshalb, die weiteren Entwicklungen gezielt zu beobachten. Aktuelle Trends sieht Faber in neuen Standardlösungen, billigeren Chips und Komplettpaketen bei der Installation. 

"RFID-Anwendungen sind noch weitgehend Einzellösungen. Experten arbeiten an einer Standardisierung der Schnittstellen zwischen Transponder sowie Schreib- und Lesegeräten. Microsoft entwickelt derzeit eine kostengünstige Standardsoftware für die Anbindung an Liefer- und Wirtschaftssysteme", erläutert Faber. Unternehmen sollten wenn möglich abwarten, welcher Standard sich durchsetze.

Die Transponderpreise liegen zur Zeit zwischen wenigen Cent und mehreren Euro pro Stück - je nach Speicher und Rechenkapazität. Die Stadtbücherei Sankt Augustin - so Faber - hat die Ausleihe mit 55.000 Büchern auf RFID umgestellt. Preis für Lesegerät plus Software: 2.500 Euro, jeder Chip kostet aktuell 50 Cent. Marktforscher rechnen damit, dass RFID-Transponder aufgrund des Preisverfalls bis 2010 für den Massenmarkt attraktiv sind. In der Entwicklung sind auf Kunststofffolien aufgedruckte Billig-Funkchips.


Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

Kommentar zum Thema "RFID wird auch für Mittelständler interessant"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 

Twitter
 
 



 

   
 
 
Kommentare
 
 
Berlinale     Eurex     Film     Finanzkrise     Frankreich     Griechenland     Großbritannien     Justiz     Kultur     Merkel     Proteste     Russland     Syrien     UN     Wahlen     Wetter     
 
  Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

 

Newsflash: Juncker bestellte Eurogruppe für Donnerstag ein

 

Griechenland verspielt seinen Kredit

 

Erster Generalstreik seit fünf Jahren legt Israel lahm

 

Opel-Werk Bochum zittert wegen angeblicher Schließungspläne

 

  Andere News
 
 
Aus dem Netzwerk
 
Wacker Chemie: Schwache Nachfrage aus Solar- und Chipindustrie

 

Samsung will RIM nicht übernehmen - auch künftig nicht

 

Fresenius Medical Care platziert gleich drei Anleihen

 

Gewinnrückgang bei Wacker Chemie

 

E.ON will sich von Regionaltochter in Ostwestfalen-Lippe trennen

 

Börsenfusion: NYSE-CEO verliert die Hoffnung

 


 

 
Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        

 
 
Fleisch und Bier ist für viele eine schmerzhafte Angelegenheit

 

NIEDERBERGER Gruppe baut Vertrieb in der Region Rhein-Berg / Düsseldorf weiter aus

 

20 Prozent leichter als die Konkurrenz: Neue BusinessLine-Headsets von Imtradex setzen Maßstäbe beim Tragekomfort in Call Centern, Büros & Leitstellen

 

Honorarärzte bringen Kliniken Flexibilität

 

Der Wellness Kaffee: Der neue Trend in Europa

 

  Pressemitteilung veröffentlichen.
 
 
 
 
 
 
Copyright 2004-2012  by net-tribune - DGIC Group OHG | Impressum | Archiv top Top

0.8738