Die türkischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Versuch kurdischer Rebellen vereitelt, vom Nordirak in die Türkei einzudringen. Die meisten Kämpfer einer großen Rebellengruppe seien im Feuer von Artillerie und Kampfflugzeugen getötet worden, teilte der türkische General Metin Gürak am Freitag mit. Die Rebellengruppe sei von Aufklärungsflugzeugen am Donnerstagabend entdeckt worden, die Artillerie und Luftwaffe alarmiert hätten.
Die kurdische Untergrundorganisation PKK teilte mit, ihre Kämpfer hätten keinen Infiltrationsversuch unternommen. Sie sei in dem Gebiet überhaupt nicht präsent und habe keine Verlust erlitten, sagte PKK-Sprecher Ahmed Deniz.
Gürak wollte keine Details über das Gefecht wie den genauen Ort oder die Zahl der getöteten Rebellen machen. Seit den heftigen Gefechten vom vergangenen Wochenende, bei denen 17 Soldaten getötet wurden, gab es bereits mehrere türkische Angriffe gegen die Aufständischen.
