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10. Oktober 2008
100 Flüchtlinge im Golf von Aden vermisst


Genf - Im Golf von Aden werden nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats 100 Menschen vermisst, die von Menschenhändlern über Bord gezwungen wurden. Es wird befürchtet, dass sie ertrunken sind. Das Boot der Menschenschmuggler habe am Montag mit 150 Menschen an Bord in Somalia abgelegt, erklärte UNHCR-Sprecher Ron Redmond am Freitag in Genf. Vor der jemenitischen Küste hätten die Flüchtlinge das Boot verlassen müssen. 47 Überlebenden sei es gelungen, sich über fünf Kilometer schwimmend ans Ufer zu retten und die Behörden zu alarmieren.

Seit Beginn des Jahres seien rund 32.000 Menschen auf Booten im Jemen eingetroffen, sagte Redmond. Viele von ihnen waren auf der Flucht vor Gewalt und Not in Somalia und anderen Ländern am Horn von Afrika. Nach Schätzungen des UNHCR kamen dabei mindestens 230 Menschen ums Leben. 365 werden vermisst, darunter die 100 des jüngsten Vorfalls.








 
 



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