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10. Oktober 2008
Shell stellt fallende Spritpreise in Aussicht


Hamburg - Nach Einschätzung des Mineralölkonzerns Shell können sich die Autofahrer auf fallende Benzin- und Dieselpreise freuen, falls die Rohölpreise unverändert bleiben oder weiter sinken. «Wenn der Rohölpreis bleibt wo er ist, müssen die Produktpreise fallen», sagte der für das weltweite Tankstellengeschäft verantwortliche Shell-Vorstand Rob Routs am Donnerstagabend in Hamburg.

Routs erinnerte daran, dass es bei schnell fallenden oder steigenden Rohölpreisen stets eine Verzögerung gebe, ehe die Auswirkungen den Endkunden erreichen. Er wies auch darauf hin, dass die Schließung von Raffinerien in der US-Golfregion wegen eines Wirbelsturmes die Produktpreise hoch gehalten habe.

Die Spritpreise in Deutschland waren in der vergangenen Woche gesunken. Mit 1,43 Euro habe eine Liter Benzin fast 2 Cent weniger gekostet, wie der ADAC zur Wochenmitte mitgeteilt hatte. Diesel sei mit 1,34 Euro pro Liter 1 Cent billiger gewesen. Der Automobilclub hatte wegen des kräftig gefallenen Ölpreises weitere Preissenkungen angemahnt.








 
 



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