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10. Oktober 2008
Nächtliches Urinieren senkt Blasenkrebsrisiko


Heidelberg - Wer mindestens zwei Mal pro Nacht auf Toilette geht, reduziert deutlich sein Blasenkrebsrisiko. Männer können auf diese Weise die Erkrankungsgefahr um 40 Prozent senken, Frauen um 50 Prozent, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg unter Berufung auf eine spanisch-amerikanische Studie berichtet. Bei Rauchern, die besonders stark von Blasenkrebs betroffen sind, ist demnach der positive Effekt häufigen nächtlichen Urinierens sogar noch ausgeprägter. Die Wissenschaftler vermuten, dass ein längerer Kontakt der Blase mit krebserregenden Substanzen über Nacht die Krebsgefahr erhöht. Die Trinkmenge allein scheine jedenfalls nicht ausschlaggebend zu sein, denn häufige Toilettenbesuche während des Tages reduzierten das Blasenkrebsrisiko nicht.








 
 



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