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10. Oktober 2008
Wirtschaftsverband DIHK sieht Börsengang der Bahn skeptisch


Berlin - Nach der Verschiebung des für Ende Oktober geplanten Börsengangs der Deutschen Bahn werden wieder Zweifel am Privatisierungskonzept laut. Nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) wird es überhaupt schwierig sein, Investoren zu gewinnen. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte er «Berliner Zeitung», die Privatisierung mache nur Sinn, «wenn man den richtigen Investor findet und genug Geld» bekomme.

Bahnanteile zu verschenken, könne nicht Zielsetzung der Privatisierung sein. Wansleben meinte: «Es wird im übrigen auch in einer besseren Börsensituation schon schwierig genug sein, für einen Anteil von lediglich knapp 25 Prozent einen Investor zu finden.»

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sagte derselben Zeitung: «Ich hoffe, dass die Bundesregierung das Gesamtprojekt noch einmal überprüft.» Auch der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer fordert in dem Blatt: «Das ganze Vorhaben muss auf den Prüfstand. Hinter der Privatisierung stecken Blütenträume, die jetzt zerplatzt sind.»








 
 



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