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Hipp erwartet Gentechnik-Verzicht

veröffentlicht am 10.08.2007


Nach der Verabschiedung des neuen Gentechnikgesetzes im Bundeskabinett erwartet der Chef des Babynahrungsherstellers Hipp, Claus Hipp, dass die überwiegende Zahl der Landwirte in Deutschland auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten wird. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» sagte er: «Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir alternative Bezugsquellen finden und nutzen.» Diese könnten auch im Ausland sein.

 

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Osnabrück - Nach der Verabschiedung des neuen Gentechnikgesetzes im Bundeskabinett erwartet der Chef des Babynahrungsherstellers Hipp, Claus Hipp, dass die überwiegende Zahl der Landwirte in Deutschland auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten wird. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» sagte er: «Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir alternative Bezugsquellen finden und nutzen.» Diese könnten auch im Ausland sein.



Sein Unternehmen betrachte jeglichen Anbau genmanipulierter Pflanzen mit Sorge. Das Kernproblem sei die unkontrollierte Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen in die Umwelt, betonte der Firmenchef. Das neue Gentechnikgesetz sei deshalb lange überfällig. Der Unternehmenschef sprach sich ausdrücklich für eine Kennzeichnung aus, «die für den Verbraucher erkennbar und nachvollziehbar ist, damit er eine bewusste Entscheidung treffen kann».


Hipp mit Sitz in Pfaffenhofen beschäftigt zirka tausend Mitarbeiter und ist nach eigenen Angaben weltweit der größte Verarbeiter organisch-biologischer Rohstoffe. Mehr als 3.000 Landwirte sind in verschiedenen Ländern für Hipp an der Erzeugung von Bio-Obst, Bio-Gemüse und Bio-Fleisch beteiligt.


  (© AP)



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