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Vorsicht vor Speicherschummelei bei Grafikkarten!
10. Juli 2005 - 11:22 Uhr

Hamburg (dhg) - Vorsicht beim Grafikkartenkauf: Günstige Modelle werden oft mit einem großen Grafikspeicher beworben, obwohl tatsächlich ein sehr viel kleinerer Speicher eingebaut ist. Während auf den Verpackungen etwa 128 Megabyte genannt werden, stecken nur Speicher für 16 oder 32 Megabyte auf der Karte.

Die tatsächliche Größe des Grafikspeichers wird bei den Günstig-Grafikkarten meist nur im Kleingedruckten auf der Verpackung angegeben. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe. Der Trick der Hersteller: Die Grafikkarten greifen bei Bedarf auf den Arbeitsspeicher des Computers zurück, um auf die angegebene Speichergröße zu kommen. Das verringert jedoch die Arbeitsgeschwindigkeit des PCs aus.

Ärgerlich vor allem bei Spielen mit aufwendiger Grafikgestaltung, die dadurch ausgebremst werden. Grafikprozessor-Hersteller ATI nennt die Technik "Hypermemory". Nvidia spricht von "Turbocache". Was nach Tempo klingt, ist eine Sparmaßnahme, um die Einbaukarten möglichst günstig anbieten zu können (zwischen 50 und 100 Euro). Für aktuelle Computerspiele empfehlen sich jedoch erst Grafikkarten ab etwa 130 Euro.



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