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10. Mai 2008
Kampf gegen Kinderpornografie: Hilfe von Banken gefordert


Brüssel - Kinderschutzgruppen haben Banken, Kreditkarteninstitute und Internet-Provider um Hilfe im Kampf gegen Kinderpornografie ersucht. Zahlungsnachweise und Internet-Kontakte könnten dabei helfen, Verdächtige ausfindig zu machen und einschlägige Webseiten zu schließen, erklärte der Präsident der Organisation Missing Children in Europe (Vermisste Kinder in Europa), Francis Jacobs, am Dienstag in Brüssel. Die EU-Staaten rief er auf, die Gesetze der Europäischen Union gegen Kinderpornografie und -ausbeutung voll und ganz umzusetzen.

Pornografie sei ein Geschäft und könne deshalb wirksam bekämpft werden, wenn man den Tätern die geschäftliche Grundlage entziehe, sagte Jacobs, dessen Organisationen 21 Kinderschutzgruppen vertritt. Kreditinstitute ebenso wie Internet-Provider sollten deshalb eng mit den Justizbehörden zusammenarbeiten. EU-Statistiken zeigten, dass Kinderpornografie im Internet im vergangenen Jahr um 16,4 Prozent angestiegen sei.






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