Ausdauersportler sollten Muskeln und Gelenke schonend auf starke Belastungen vorbereiten. Dies gilt für Profisportler ebenso wie für Amateure. Eine Studie aus Österreich beim Kärntner Triathlon zeigt, dass viele Athleten schon vor dem Wettkampf kleine Verletzungen aufwiesen, die sich dann verschlimmerten.
Untersuchungen per Magnetresonanztomografie (MRT) zeigten, dass die anfänglich winzigen Blessuren sich während des Triathlons zu Kniegelenksergüssen, Entzündungen der Achillessehne oder Muskelödemen entwickelten. Ursache war die dauerhafte Überbelastung der Muskeln und Gelenke, wie Studienleiterin Sandra Habernig vom Landeskrankenhaus Klagenfurt auf einem Radiologenkongress in Berlin betonte.
Eine Studie der Universität Essen bestätigt diese Einschätzung. Die Radiologen untersuchten mit einem Hochleistungs-MRT-Gerät die Sprunggelenke von Marathonläufern nach einem Wettkampf. Dabei wiesen viele Athleten zum Teil irreparable Verletzungen auf wie etwa Knorpelschäden, die zu Arthrose führen können. Allerdings betonten sämtliche Forscher auf dem Kongress, dass ein ausgewogenes Training Muskeln, Knochen, Gelenke sowie das Herz-Kreislauf-System stärkt.
