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10. Mai 2008

TÜV Süd hilft bei Suche nach Oldtimer-Daten



München - Mit einer wohl einmaligen Datensammlung kann der TÜV Süd in München Oldtimer-Liebhabern helfen. TÜV-Ingenieur Matthias Gerst hat seit 40 Jahren Angaben über Fahrzeuge aus aller Welt gesammelt, zurück bis zu den Anfängen des Automobils im Jahr 1886. Etwa 95 Prozent aller Automodelle seien inzwischen auf diese Weise erfasst und identifiziert.

Mit Hilfe dieser Datenbank können Oldtimer-Besitzer Details über das eigene Fahrzeug ermitteln, aber auch vor dem Kauf eines historischen Autos die vom Verkäufer gemachten Angaben überprüfen. Gerst hat seine Sammlung dem TÜV Süd zur Verfügung gestellt. Verwaltet, sortiert und erweitert wird der Auto-Datenschatz in der Datenblattstelle in Augsburg.

Das Oldtimer-Datenblatt bietet nach den Angaben der Prüforganisation die weltweit wohl einzigartige Möglichkeit, sogenannte Fakes, also Nachbauten, die ein teures Originalfahrzeug mit falschem Erstzulassungsdatum suggerieren sollen, herauszufiltern. Dadurch kann das Risiko, faulen Kaufangeboten aufzusitzen, ganz erheblich reduziert werden.

Das Oldtimer-Datenblatt kostet 88 Euro. Die Motorkennzeichnungen sind Bestandteil des Datenblatts. Die Fahrgestellnummer (FIN) wird auf Plausibilität untersucht. Hersteller-Codes, die in den neuen Papieren stehen müssen, werden alle mitgeliefert. Wo immer möglich, werden Geräuschwerte, zumindest die Limits für das jeweilige Baujahr und die Fahrzeugart, angegeben.

Angefordert werden kann das Datenblatt bei der Datenblattstelle des TÜV Süd, Telefon 0821/5904161.




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