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Mitarbeiter der Siemens-Handysparte bangen um ihre Jobs
10. Januar 2005 - 13:21 Uhr

Berlin - Die Mitarbeiter der Siemens-Handysparte fürchten erneut um ihre Arbeitsplätze. "Das Gerede von Vorstandsmitgliedern über Kooperationen, Schließungen oder einen Verkauf der Handysparte verunsichert die Belegschaft bis ins Mark", sagte Georg Nassauer, Vorsitzender des Siemens-Konzernbetriebsrats, im Gespräch mit dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".

"Dieses Gerede sollte besser unterbleiben." Siemens sei "auf jeden Fall eine Verpflichtung eingegangen, in Deutschland weiter Handys zu produzieren", sagte Nassauer. Am 27. Januar will der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer ein Konzept für die defizitäre Handysparte vorlegen.

"Das Problem zu hoher Lohnkosten ist kein Argument mehr", sagte Nassauer weiter. "Durch die Änderung des Tarifvertrages entspricht das Lohnniveau dem in Billigstandorten." Bisher würden die Zusagen aus der Rahmenvereinbarung mit dem Konzern vom Juli 2004 von Siemens eingehalten, auch was den Ausbau der Entwicklungsabteilung am Standort Kamp-Lintfort betreffe. Aber "die Glaubwürdigkeit von Vorstandsmitgliedern, die kurz nach der Änderung des Tarifvertrages von Schließung oder Verkauf reden, ist erschüttert."



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