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Drucker mit Dreikammer-Farbpatronen kommen Anwendern teuer zu stehen
10. Januar 2004 - 11:21 Uhr

München - Wer häufig Dokumente oder Visitenkarten ausdruckt, bei denen nur eine bestimmte Farbe gebraucht wird, sollte über die Anschaffung eines Druckers mit einzeln austauschbaren Tintenpatronen nachdenken. Denn der Idealfall, dass alle Farben gleichzeitig leer werden, erreicht man in der Praxis meist nicht, berichtet das Computermagazin "Macwelt", das in seiner aktuellen Ausgabe fünf neue A4-Tintenstrahldrucker zwischen 90 und 200 Euro einem Test unterzogen hat.

Vor allem bei Druckern, die eine einzige Farbpatrone für Cyan, Magenta und Gelb verwenden, muss der Anwender wertvolle Tinte entsorgen, sobald die erste Farbe durch streifige Ausdrucke ihr Ende signalisiert. Dies ist beispielsweise bei Tintenstrahldruckern des Herstellers Hewlett-Packard (HP) der Fall. Drucker mit Dreikammer-Farbpatronen verursachen daher auch höhere Druckkosten als andere Geräte.

Den besten Eindruck in punkto Druckqualität lieferte im Test der Canon Pixma iP5000 (rund 190 Euro). Neben einer guten Ausstattung und einzeln austauschbaren Tinten bietet das Gerät auch die Möglichkeit, CDs und DVDs direkt zu bedrucken. Diese Funktion besitzt auch der Sieger im Testfeld, der Canon Pixma iP4000R (etwa 200 Euro). Insgesamt besticht der iP4000R mit dem vergleichsweise höchstem Funktionsumfang und kann bei Bedarf drahtlos mit einem Mac oder PC verbunden werden.



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