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09. Oktober 2008
Dudenhöffer rechnet mit Werksschließungen


Oldenburg - Die Finanzkrise wird nach Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer «in vollem Umfang auf die deutsche Automobil-Industrie durchschlagen». Der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Donnerstagausgabe) sagte der Hochschulprofessor, er erwarte «dass es als Folge zu weiteren Produktionskürzungen und bei den Zulieferern wahrscheinlich sogar zu Werkschließungen kommen wird. Die Hersteller werden ihre eigentlich geplante Produktion in den nächsten Monaten um bis zu 15 Prozent drosseln.»

Dudenhöffer warnte, der US-Markt sei bereits zusammengebrochen, auch in Europa, Brasilien und China werde der Absatz deutlich nachlassen. «Ich rechne damit, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 100.000 Stellen in der deutschen Automobilindustrie wegfallen werden», sagte er.

Ein Konjunkturprogramm zur Belebung der Nachfrage lehnt der Experte aber ab. «Die Hersteller in Deutschland sind auch ohne staatliche Hilfen in der Lage, diese schwierige Situation einigermaßen zu überbrücken. In Amerika sieht die Situation anders aus. Dort sind General Motors, Ford und Chrysler ohne öffentliche Mittel nicht mehr zu retten. Ihnen droht der Konkurs», sagte Dudenhöffer.








 
 



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