Emsdetten - Die Suchmaschinen-Marketing-Agentur Bloofusion hat in einer aktuellen Studie untersucht, wieviele Websites auf unseriöse Methoden setzen, um ihre eigenen Suchmaschinen-Positionen zu verbessern. Der Anteil dieses sogenannten Suchmaschinen-Spams an den Suchergebnissen ist dabei hoch: Unseriöse Praktiken, die gegen die Richtlinien der großen Suchmaschinen verstoßen und bei Entdeckung zu einem Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index führen können, wurden bei jedem vierten Suchergebnis gefunden.
Die Ergebnisse stützen sich auf die manuelle Auswertung von 2.000 Suchergebnissen der Suchmaschinen Google, Yahoo!, MSN und Seekport. Um möglichst objektive Ergebnisse zu erzielen, wurden Suchanfragen aus verschiedenen Bereichen verwendet. Die Untersuchung sollte dabei vor allem objektivieren, was subjektiv vielen schon klar war: "Suchmaschinen-Spam ist ein Problem. Jeder, der Suchmaschinen regelmäßig benutzt, hat sich bestimmt schon über manche Suchergebnisse gewundert oder geärgert. Wir wollten endlich mal wissen, wie groß der Umfang dieser Tricksereien ist", erläutert Bloofusion-Chef Markus Hövener.
Der Einsatz von unseriösen Methoden geschieht dabei nicht immer absichtlich und mit Kenntnis der jeweiligen Unternehmen: "Viele Unternehmen vertrauen auf ihre Suchmaschinen-Marketing-Agentur. Einige Agenturen aber nutzen unseriöse Praktiken und setzen damit die Websites ihrer Kunden aufs Spiel - ohne dass die jeweiligen Unternehmen davon wissen. Eine Abstrafung kommt dann oft aus heiterem Himmel", berichtet Hövener aus der täglichen Praxis.