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Duisburg (dhg) - Phishing ist nicht länger mehr nur ein Problem von Banken oder Privatanwendern sondern verlagert seinen Fokus auf immer mehr Unternehmensumgebungen.
Unternehmen, die Phishing-Attacken erleiden, riskieren zum einen den Diebstahl vertraulicher Informationen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur des Unternehmens aufgrund der Verwendung abseits ihrer normalen Aktivität beeinträchtigt wird. Nicht zuletzt kann es zu Produktivitätsverlusten der Mitarbeiter und schlimmeren Folgen in der Arbeitsumgebung kommen, weil Systeme verändert werden. Aber auch für Endanwender bleibt Phishing eine Gefahr.
Anfängliche Angriffe waren auf große Organisationen im Finanzwesen abgerichtet. Einfach weil die Wahrscheinlichkeit, dass der Empfänger ein Kunde dieser Einrichtung ist, größer war und die Rückmeldung zu der gefälschten Webseite schneller von statten ging. Jetzt erweitern die Passwort-Phisher ihren Fokus zunehmend auch auf kleinere Unternehmen, da hier das Vertrauen noch höher zu sein scheint.
Diese Art des Betruges wird sich in Zukunft auf jede Unternehmensgröße ausweiten. Die Angreifer werden immer wieder nach Unternehmen suchen, die in Bezug auf Phishing noch nicht in den Medien waren und bei denen der Verbraucher deshalb auch noch nicht so sensibel ist.
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