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09. April 2006
Erneuter Anstieg beim Spam für Kinderpornographie
Nieder-Olm - Die Sicherheitsexperten des Anbieters Sophos haben Computer-Nutzer vor einem erneuten Anstieg an Kinderporno-Spam gewarnt. Aufgrund der aggressiven Spam-Kampagnen stieg die Anzahl illegaler Websites mit Kinderpornographie laut Sophos allein in den letzten Wochen um das Dreifache an.
Der Großteil der E-Mails, die von dem Sicherheitsunternehmen registriert wurden, weisen auf anstößige Inhalte hin. Selbst die "züchtigen" Betreffzeilen, wie beispielsweise '**P*E*D*O***L*O*V*E**' oder 'Lolita pictures and videos' sprechen für sich. Der Empfänger wird in der E-Mail aufgefordert, auf einen Link zu klicken, um illegale Inhalte zu betrachten. Um E-Mail-Filtern zu entgehen, die nach bestimmten Textmustern suchen, haben die Autoren dieser Spam-Mails willkürlich Auszüge aus einer Datenbank für Zitate gewählt. Ein anderer Trick zur Vermeidung der Erkennung als Spam ist die Verwendung von Sternchen nach jedem Buchstaben in der Betreffzeile.
include("http://www.net-tribune.de/tags/contentads/01.php"); ?>"Werden E-Mails mit solch anstößigem Inhalt in unseren Spam-Fallen gefunden, so geht das stets an die Substanz, da man niemandem zumuten sollte, sich so etwas ansehen zu müssen", erklärte Carole Theriault, Senior Security Consultant für Sophos. "Es ist noch zu früh, um beurteilen zu können, ob es sich um einen neuen Trend handelt, doch diese Woche haben wir einen deutlichen Zuwachs an Websites mit Kinderpornographie verzeichnet, auf die über Links in Spam-Mails verwiesen wird."
Von einem neuen Trend kann man aber wohl nicht sprechen. Denn da kommen die Experten von Sophos mit ihrer Entdeckung ein ganzes Jahr zu spät. Bereits Anfang vergangenen Jahres hatte die Wirtschaftsinitiative "no abuse in internet" (naiin), die sich der Bekämpfung von Internet-Kriminalität verschrieben hat, vor einem Anstieg im Bereich des "Kinderporno-Spams" gewarnt.
-> Kinderporno-Spam an naiin melden
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