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Studie: e-Government in Europa weiter verbessert
09. März 2005 - 14:45 Uhr

Brüssel / Berlin - In den 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island, Norwegen und Schweiz sind nun 40 Prozent der untersuchten grundlegenden behördlichen Dienstleistungsangebote vollständig online verfügbar. Insgesamt beträgt der Online-Umsetzungsgrad über alle Dienste hinweg 65 Prozent. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des IT-Beratungsunternehmens Capgemini.

Ohne die zehn neuen EU-Länder liegt der Anteil der vollständig online verfügbaren Dienste sogar bei 46 Prozent, was einer Zunahme von vier Prozentpunkten gegenüber der letztjährigen Untersuchung entspricht. Beim Umsetzungsgrad erreichen die 18 Länder einen Fortschritt von sechs Prozentpunkten von 66 auf 72 Prozent.

Am fortschrittlichsten ist dabei die Bundesrepublik: So erzielt Deutschland mitunter die höchste Wachstumsrate. So konnte hierzulande der Online-Umsetzungsgrad um 14 Prozentpunkte verbessert werden. Die Deutschen bleiben im EU-Vergleich aber dennoch nur im hinteren Mittelfeld. An der Spitze liegen nachwievor die Länder Schweden, Österreich, Großbritannien, Irland, Norwegen und Dänemark mit einem Online-Umsetzungsgrad von jeweils mehr als 80 Prozent.


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