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Schwan stellt 3. Oktober als Nationalfeiertag in Frage

veröffentlicht am 08.11.2008


Die sozialdemokratische Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl, Gesine Schwan, hat den 3. Oktober als Nationalfeiertag in Frage gestellt. «Ich gebe zu, dass ich die damalige Entscheidung für den 3.

 

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Berlin - Die sozialdemokratische Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl, Gesine Schwan, hat den 3. Oktober als Nationalfeiertag in Frage gestellt. «Ich gebe zu, dass ich die damalige Entscheidung für den 3. Oktober nicht ganz verstanden habe», sagte sie der «Bild»-Zeitung.



Schwan deutete an, dass sie den 9. November als Nationalfeiertag vorgezogen hätte: «Ein Feiertag muss vor allem eine Bedingung erfüllen: Er muss in der Lebenswirklichkeit der Menschen verankert sein. Und die Einheit wird den Menschen nun mal für immer mit den wunderbaren Bildern der Maueröffnung in Berlin am 9. November 1989 in Erinnerung bleiben.»


Dieser Tag zeige außerdem wie kein anderes Datum, «wie vielfältig, und kompliziert die deutsche Geschichte ist, wie beladen - aber auch belastet», sagte sie mit Blick auf die brennenden Synagogen in Deutschland in der Reichspogromnacht vor 70 Jahren.


  (© AP)



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