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08. Oktober 2008
Google Earth präsentiert künftig geschützte Meeresgebiete


Barcelona - Die Unterwasserwelt der Galapagos-Inseln ist nur einen Mausklick von zu Hause entfernt: Zehn Sekunden später können Internetnutzer schon virtuell die Küste der Seychellen unter die Lupe nehmen. Das verspricht eine am Dienstag von Naturschützern und der Suchmaschine Google vorgestellte Anwendung. Das bei Google Earth angesiedelte Tool soll Internetnutzern die Möglichkeit geben, sich über geschützte Meeresgegenden zu informieren. Ein Klick auf ein markiertes Schutzgebiet lässt Bilder, Videos oder Textinformationen erscheinen.

Rund 4.500 Meeresareale gelten als geschützt. Nicht alle sind mit Hilfe der neuen Software zu sehen. Naturschützer zeigten sich nach der einjährigen Entwicklungsphase jedoch sehr zufrieden. Sie erhoffen sich von dem Projekt spielerische Werbung für den Schutz der bedrohten Meeresgebiete.

Das Magazin National Geographic präsentierte unterdessen die nach eigenen Angaben erste Unterwasser-Webcam. Auf einer Website lässt sich künftig das Treiben an einem Korallenriff vor der Küste Belizes live beobachten.

Die Anwendungen wurden auf einem Kongress der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) in Barcelona vorgestellt. In der IUCN haben sich mehr als 1.000 Organisationen aus 160 Ländern zusammengeschlossen.

 








 
 



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