
08. September 2008
Schäden durch Naturkatastrophen laut Swiss Re deutlich gestiegen
Monte Carlo - Der Hurrikan Gustav kommt die Versicherungsbranche teuer zu stehen. Die versicherten Schäden werden vom weltgrößten Rückversicherer Swiss Re auf vier bis acht Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt stiegen die versicherten Schäden nach Naturkatastrophen 2008 bis zum 1. September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent, berichtete der weltgrößte Rückversicherer Swiss Re am Montag in Monte Carlo. Der langfristige Trend zu höheren Schäden werde damit bestätigt.
Die Versicherungsbranche wird dem Schweizer Konzern zufolge von einem weiterhin rückläufigen Markt, Turbulenzen an den Kapitalmärkten und vielen Hurrikans in dieser Saison geprägt. Eine langfristig erhöhte Inflation könne zusätzliche Verluste generieren, berichtete Swiss Re. Dies werde sich wiederum auf die Kapitalbasis der Versicherer auswirken. Gleichzeitig berge die Inflation für Versicherer das Risiko der Unversicherung, sollte sich die Deckung bei einem Schadenfall als unzureichend erweisen.

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