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08. August 2008
Kinderschutz-Organisation warnt vor Risiken durch Überraschungseier


Frankfurt - Nach Medienberichten über ein mögliches Verbot von Überraschungseiern hat die Bundesarbeitsgemeinschaft «Mehr Sicherheit für Kinder» auf Gefahren der Süßigkeit hingewiesen. Kinder könnten an der gelben Spielzeug-Hülle aus Plastik ersticken, warnte die Präsidentin der Organisation, Stefanie Märzheuser, am Donnerstag im Gespräch mit der AP. «Kinder bekommen das Ei nicht auf, stecken es in den Mund und können an der Hülle ersticken», erklärte Märzheuser.

Die Kinderkommission des Bundestages hatte in einer Stellungnahme «keine Koppelung von Nahrungsmitteln und Spielzeug» gefordert. Die Kombination berge besonderes Gefahrenpotential, da Kindern die Unterscheidung zwischen essbaren und nichtessbaren Teilen erschwert werde.

Die Bundestagsabgeordnete Miriam Gruß, Mitglied der Kommission, dementierte am Donnerstag allerdings Medienberichte über ein mögliches Verbot der beliebten Überraschungseier. «Von einem Verbot war nie die Rede», sagte die FDP-Politikerin der AP. Sie appelliere aber an die Industrie, darüber nachzudenken, ob solche Produkte nötig seien. Zudem sprach sich Gruß in einer Pressemitteilung für einen Hinweis auf die Gefahren von Lebensmitteln aus, die zusammen mit Kleinspielzeugen angeboten werden. Außerdem sollten Eltern darauf achten, was ihre Kinder konsumierten.






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