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Kopfverletzungen und Pestizide als Ursachen von Parkinson

veröffentlicht am 08.06.2007


Bei der Entstehung der Parkinson-Krankheit spielen Kopfverletzungen und der Kontakt zu Pestiziden eine wichtige Rolle. Dies zeigt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene große europäische Studie. Demnach steigt das Risiko mit zunehmender Häufigkeit von Pestizid-Kontakt oder von Kopfverletzungen, wie sie etwa beim Boxen auftreten können.

 

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London - Bei der Entstehung der Parkinson-Krankheit spielen Kopfverletzungen und der Kontakt zu Pestiziden eine wichtige Rolle. Dies zeigt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene große europäische Studie. Demnach steigt das Risiko mit zunehmender Häufigkeit von Pestizid-Kontakt oder von Kopfverletzungen, wie sie etwa beim Boxen auftreten können.



Ein starker Kontakt mit chemischen Giftstoffen erhöht die Erkrankungswahrscheinlichkeit demnach um etwa den Faktor 1,4. Ähnlich erhöht ist die Gefährdung von Personen, die schon einmal bewusstlos geschlagen wurden. Wer schon häufiger k.o. ging, hat ein 2,5-fach erhöhtes Risiko, wie die Zeitschrift «Occupational and Environmental Medicine» berichtet.


In der Studie verglichen die Forscher um Finlay Dick von der Universität Aberdeen rund 800 Parkinson-Patienten aus verschiedenen europäischen Ländern mit knapp 2.000 Personen ohne die Erkrankung.


(Quelle: «Occupational and Environmental Medicine», Online-Vorabveröffentlichung)


  (© AP)



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