
08. Februar 2008
Skisport selbst nach Herzinfarkt kein Tabu
Frankfurt - Für Menschen mit kranken Herzkranzgefäßen muss Skisport kein Tabu sein. Allerdings sollten sie zuvor die Zustimmung ihres Arztes einholen. Wenn sie problemlos 120 bis 150 Watt beim Belastungs-EKG leisten können und weder Herzrhythmusstörungen noch eine Herzschwäche haben, wird es kaum Einwände geben, wie die Deutsche Herzstiftung erklärt. Sogar nach einem Infarkt sei Wintersport möglich, wobei man vorher allerdings eine Pause von etwa drei Monaten einlegen sollte.
Skilanglauf, der eine Vielzahl von Muskeln und Gelenken gleichmäßig beansprucht, ist nach Angaben der Experten besser geeignet als Abfahrtslauf, bei dem plötzlich hohe Belastungen auftreten könnten. Problemlos seien Mittelgebirgslagen bis zu 1.500 Metern. In höheren Lagen könne die dünnere Luft dagegen bei Anstrengungen einen Angina-Pectoris-Anfall auslösen.

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