In Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler sind in Peking die Paralympischen Spiele eröffnet worden. Vor der Feier im Olympiastadion traf Köhler am Samstag in der Großen Halle des Volkes mit dem chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao zusammen. «Für die Behinderten einzustehen, ist ein wichtiges Zeichen für Zivilisation und gesellschaftlichen Fortschritt», sagte Hu.
Zu weiteren Staatsgästen bei der Eröffnung der Spiele gehörten auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad und der südkoreanische Ministerpräsident Han Seung Soo. An der Feier am Samstag nahmen mehrere tausend Tänzer teil, unter ihnen eine elfjährige Ballett-Schülerin, die bei dem Erdbeben im Mai ihr linkes Bein verloren hat.
ehe am Sonntag die sportlichen Wettbewerbe begannen. Zwei Wochen nach dem Abschluss der Olympischen Spiele in Peking kämpfen rund 4.000 körperbehinderte Athleten aus 148 Ländern zehn Tage lang um Medaillen. Es gibt 472 Wettbewerbe, das sind 170 mehr als bei den Olympischen Spielen.
