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07. September 2008
1.051 Jahre Haft nach blutiger Häftlingsrevolte in Honduras


Tegucigalpa - Ein Gericht in Honduras hat einen ehemaligen Gefängnisdirektor im Zusammenhang mit einer Häftlingsrevolte mit 69 Toten zu 1.051 Jahren Haft verurteilt. Das am Samstag gegen Dimas Antonio Benitez gefällte Urteil hat lediglich Symbolcharakter. Die Höchststrafe in Honduras beträgt laut Gesetz 30 Jahre.

Der Aufstand im April 2003 im Gefängnis El Porvenir in der Hafenstadt La Ceiba hatte mit einem Faustkampf zwischen Mitgliedern zweier rivalisierender Straßenbanden begonnen. Später wurde in einigen Zellen Feuer gelegt. In den Flammen kamen 65 Häftlinge, ein Wachmann und drei Besucher ums Leben. Benitez, zehn weitere Gefängnisbeamte und zehn Häftlingsbevollmächtigte wurden von dem Gericht schuldig befunden, an der Brandstiftung mitgewirkt zu haben. Die anderen Angeklagten erhielten geringere Haftstrafen als Benitez.








 
 



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