07. August 2008
US-Athleten entschuldigen sich in Peking für Atemschutzmasken
Peking - Eine Gruppe amerikanischer Athleten hat sich bei den Organisatoren der Olympischen Spiele in Peking dafür entschuldigt, dass sie bei ihrer Ankunft Atemschutzmasken angelegt hatten. Es habe sich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt, nicht um eine umweltpolitische Stellungnahme, erklärten die vier Radfahrer. Die chronische Luftverschmutzung in Peking gilt als eine der größten Herausforderungen für die Organisatoren der Sommerspiele. In der chinesischen Hauptstadt wurden deswegen Fahrverbote verhängt und Fabriken vorübergehend geschlossen.
Sie bedauerten ihre Entscheidung zutiefst und hätten mit ihrem Verhalten niemanden beleidigen wollen, erklärten die vier Sportler. Ihnen sei klar, dass es enorme Bemühungen gegeben habe, die Luftqualität in Peking zu verbessern. Jim Scherr vom amerikanischen Olympischen Komitee erklärte, die Radfahrer hätten sich von sich aus entschuldigt. «Sie verstehen jetzt, wie ihr Handeln von dem Gastgeberland und dem Organisations-Komitee wahrgenommen wurde.»