Die Rentenkasse hat sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gut gefüllt. Allerdings habe sich der Zuwachs bei den Beitragseinnahmen im zweiten Quartal etwas abgeschwächt, meldete die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» unter Berufung auf die Deutsche Rentenversicherung Bund.
«Die Beitragseinnahmen im ersten Halbjahr entsprechen unseren Erwartungen», wird Sprecher Dirk von der Heide zitiert. Im gesamten ersten Halbjahr wuchsen demnach die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen um 4,2 Prozent. Im Juni kamen 13,37 Milliarden Euro in die Rentenkassen, 3,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Inzwischen hat die Rentenversicherung 11,5 Milliarden Euro oder 0,71 Monatsausgaben als Rücklagen angesammelt.
Der Verzicht auf Rentenerhöhungen in den Jahren vor 2007 hat nach Angaben der Bundesregierung die sogenannte Staatsquote sinken lassen, wie das Blatt weiter meldet. Sie lag 2007 bei 43,3 Prozent nach 48,5 Prozent im Jahr 2003. Die Staatsquote ist der Anteil von Bund, Ländern und Gemeinden sowie der Sozialversicherung an der gesamten Wirtschaftsleistung.
