Ihr Standort: Home -> News
  


07. August 2008
Forscher befragen erstmals Kindsmörderinnen


Dresden - Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in Hannover startet in der kommenden Woche eine Befragung von 40 Frauen, die ihre Kinder unmittelbar nach der Geburt getötet oder ausgesetzt haben. Eine derartige Untersuchung habe es noch nie gegeben, sagte Institutsdirektor Christian Pfeiffer der «Sächsischen Zeitung». Das Projekt werde mit 90.000 Euro durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

«Wir wollen die Beweggründe der Frauen und die Handlungsabläufe solcher Taten verstehen», sagte Pfeiffer. Schließlich sei es ein Anliegen aller, Frauen in außerordentlichen Konfliktsituationen besser präventiv unterstützen zu können. Pfeiffer geht davon aus, dass Frauen, die ihre Babys töten, dies aus purer Verzweiflung tun, sich allein gelassen fühlen und keinerlei Vertrauen in ihr Umfeld besitzen.

Allein in Sachsen sind in diesem Jahr bereits fünf Fälle von Kindstötung unmittelbar nach der Geburt festgestellt worden. Der jüngste Fall ereignete sich am vergangenen Wochenende in Polenz (Sächsische Schweiz). Eine 20-jährige Frau wurde festgenommen, nachdem ihr totes Baby in einer Tasche im Keller eines von Verwandten bewohnten Hauses entdeckt worden war. Gegen sie wurde Haftbefehl wegen Totschlagsverdachts erlassen.








 
 



* kostenlos, 2x täglich
 

Google

Münte ist...

Niemals in die Nato

Irreführung

Aktion gefragt

Offenkundig unverfänlich

Trotz steigender Bruttolöhne?!

Kuhn macht es sich zu leicht

Gute Erfahrungen

Gedächtnislücken MP Tillich

AW: AW: Genug Verdächtigungen


- Anzeige -

 


- Anzeige -

 

Copyright by net-tribune | Impressum | Optimiert für 1024 x 768 pxl Top