Hunde lieben Leckerli, und wer will sein Tier nicht hin und wieder mit etwas Besonderem verwöhnen? Als Alternative zu Fertigware mit Inhaltsstoffen, die nicht jedermann behagen, bietet sich hier Eigeninitiative an. Und dazu hat Friederike Friedel mit «Backen für Hunde - Die besten Rezepte von Dog"s Deli» die passende Vorlage geschrieben.
Das Buch der Inhaberin einer Hundekuchenbäckerei im Rheinland enthält 21 Rezepte mit Namen wie «Apfel-Zimt-Schnecke», «Rote Cantuccini», «Käsesticks», «Lachscookie» oder «Blaubeerscones». Sie enthalten keinen Zucker, keine Zusätze, Aromen oder Fertigprodukte. Das bedeutet auch, dass die Leckerli nur begrenzt haltbar sind - häufiges Backen ist also gefragt. Erleichtert wird dies dadurch, dass die Rezepte wirklich einfach und auch für Anfänger und Tierhalter mit wenig Zeit zu bewältigen sind.
Sie bestehen zumeist aus wenigen und preiswerten Zutaten, die überall erhältlich sind, so etwa Roggen- oder Weizenmehl, Haferkleie, Eier, Magerquark, Emmentaler, Milch, Bananen und Sonnenblumenöl. Abwechslung bringen Zutaten wie Erdbeeren, Thunfisch, Hühnerbrust, Minze oder Vanille. In den meisten Fällen gilt: Die Zubereitung geht schnell. Rezepte mit fettarmen Leckerchen sind ebenso enthalten wie solche für Getreideallergiker. Deren Grundzutaten bestehen dann aus Reis- oder Kichererbsenmehl.
Und sollten die Kekse und Muffins optisch einmal weniger gut gelingen, der Hund wird sicher großzügig darüber hinwegsehen. Praktisch wäre es, einen kleinen Vorrat bereitzuhalten, falls der Hund einmal seine Kumpels mit nach Hause bringen sollte. Und das Beste: Man kann die Plätzchen auch selbst essen - viele davon sind sogar für Vegetarier geeignet. (Nina Sündermann)
