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07. August 2008
Müller plädiert für Strom-Sozialtarife


Berlin - Für Sozialtarife beim Strom hat sich der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, ausgesprochen. Er halte Sozialtarife im Rahmen eines Umbaus des Energiesystems für sinnvoll, sagte Müller der «Berliner Zeitung». «Dann wären preisgünstige Grundkontingente oder innovative Tarifstrukturen denkbar», erklärte der SPD-Politiker. Als Voraussetzung nannte Müller die Schaffung eines «neuen Energiesystems, das auf Effizienz und Einsparen beruht, und in dem erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle spielen».

Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke lehnte er mit dem Argument ab, diese würden «das alte System nur künstlich am Leben halten». Zudem seien Preissenkungen durch die Atomkraft nicht zu erwarten. «In Bayern und Baden-Württemberg gibt es am meisten Atomstrom. Gleichzeitig sind die Strompreise dort mit am höchsten», sagte der Staatssekretär. Schon in ein paar Jahren würden die erneuerbaren Träger billiger als die herkömmlichen Quellen sein.






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